Das Team in Kolumbien
In Choachi arbeiten wir als multiprofessionelles Team gemeinsam an der Verbesserung von Teilhabechancen für erwachsene Menschen mit Behinderung. Unsere Arbeit ist geprägt von Kooperation, Austausch und der steten Einladung zum Perspektivwechsel. Wir pflegen einen respektvollen Umgang mit den Teilnehmer:innen und ihren Familien. Offene Kommunikationsstrukturen sowie die Bereitschaft zur Weiterentwicklung ist die Basis unserer Arbeit.
Das Team wird durch wechselnde Praktikant:innen ergänzt.
- Sonderpädagogin
- Projektleitung
- Unterstützte Kommunikation (UK)
Testimonios
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Stella Sabogal
Stella Sabogal ist Mutter einer erwachsenen Tochter mit Behinderung. In diesem Video berichtet sie von ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit FRIESE. Stella erzählt wie ihre Tochter dank der Workshops ihre lebenspraktischen Fertigkeiten ausbauen konnte und wie sie als Mutter immer wieder überrascht ist, wenn sie die Fortschritte ihrer Tochter bemerkt.
Sie weist auf die Bedeutung der Gemeinschaftsarbeit hin, da es vor Ort nur wenig andere Angebote gibt.
Neyda Campaz
Neyda Campaz, Sozialarbeiterin mit MA Política Social, berichtet uns von ihren Erfahrungen. Sie arbeitete von 2016-1018 im Friese Team und war verantwortlich für Familienarbeit, Praktikumskoordination und -begleitung sowie spezifische Förderangebote zur Selbstwahrnehmung.
Sie beschreibt einen würde- und respektvollen Umgang als Basis der sozialen Arbeit mit Menschen mit Behinderung und ihren Familien.
Christina Scholz
Christina Scholz absolvierte 2016 als erste Praktikantin aus Deutschland ihr Praktikum bei FRIESE. In diesem Video gibt sie einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben, die Praktikant:innen bei FRIESE übernehmen können. Sie besuchte Kolumbien bereits zweimal und berichtet so von ihren Eindrücken an beiden Projektstandorten.
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Antonia Vollmer
Antonia, Studentin der Sozialen Arbeit aus Regensburg, berichtet hier von ihrem Praxissemester bei FRIESE. Sie gibt uns einen Einblick in den Alltag und das Fincaleben und erzählt von der motivierenden und anregenden Zusammenarbeit mit dem Team vor Ort. Für Praktikant:innen bietet FRIESE eine Unterbringung auf dem eigenen Gelände.
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Geschichte
Wie alles begann: Freiwillige Arbeit im Gemeindezentrum LourdesCómo empezó todo: Voluntariado en el Centro Comunitario de Lourdes
Als FRIESE-Gründerin Teresa Sprenger Ende 2013 nach Kolumbien auswanderte war der Sonderpädagogin klar: “Ich möchte ein Projekt gründen, in dem Menschen mit und ohne Behinderung in einem Raum der Begegnung Wertschätzung erfahren und voneinander lernen können.”
Nach einer Orientierungsphase in Kolumbiens Millionenmetropole Bogotá, begann sie im Gemeindezentrum Lourdes als Freiwillige zu arbeiten, um sich mit den örtlichen Begebenheiten und Gepflogenheiten vertraut zu machen. Die Sozialarbeiterin des Zentrums gab ihr die Möglichkeit in verschiedenen Workshop Angeboten mit den Familien in Kontakt zu treten und deren Situation und Lebensumstände kennenzulernen.
Diese Phase des Einblicks und der ersten Annäherung kann wohl als die Geburtsstunde des “Proyecto Friese”, wie die Fundación vor der offiziellen Registrierung durch die kolumbianischen Behörden hieß, bezeichnet werden. In dieser ersten Zeit im Stadtteilzentrum begann bereits der Austausch mit interessierten Menschen in Deutschland. So ermöglichten wir, gemeinsam mit dem Dortmunder Upcycling Label “Tanz auf Ruinen” einen Upcycling Workshop im Stadtteil Santa Fé. Außerdem besuchte uns der spätere Vereinsmitbegründer Johannes Fleischer aus Köln, um die Gemeinschaftsarbeit des “Proyecto Friese” vor Ort in Bogotá kennenzulernen und zu unterstützen.
Cuando Teresa Sprenger, fundadora de FRIESE y profesional en educación especial, emigró a Colombia a finales de 2013, tuvo clara su idea: “Quiero crear un proyecto en el que personas con y sin discapacidad puedan experimentar procesos de aprendizaje mutuo en un espacio libre de prejuicios”.
Teresa, tras una fase de adaptación en la metrópoli colombiana de Bogotá, comenzó a trabajar como voluntaria en el Centro Comunitario de Lourdes, para familiarizarse con las condiciones y las costumbres locales. A través de la ejecución de diferentes talleres, la trabajadora social del Centro Comunitario le dio la oportunidad de entrar en contacto con las familias y conocer su situación y condiciones de vida.
Esta fase de conocimiento y acercamiento inicial puede describirse como el nacimiento del Proyecto FRIESE, nombre de la Fundación antes de su constitución oficial ante las autoridades colombianas. Durante esta primera etapa en el Centro Comunitario, comenzó el intercambio con personas interesadas en Alemania. Junto con el emprendimiento Upcycling „Tanz auf Ruinen“ de la ciudad de Dortmund (Danza sobre ruinas), organizamos un taller de reciclaje en el barrio Santa Fe. Además, el cofundador de la asociación Johannes Fleischer, de Colonia, nos visitó para conocer y apoyar el trabajo comunitario del Proyecto FRIESE en Bogotá.
Gründung 2015Constitución en 2015
Die Fundación FRIESE Colombia wurde 2015 offiziell in Bogotá registriert.
Unser Hauptanliegen war und ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Beeinträchtigungen zu verbessern und ihnen zu helfen, am sozialen Leben und am Arbeitsmarkt teilzunehmen.
Nuestra principal motivación era y sigue siendo mejorar las condiciones de vida de las personas en condición de discapacidad y promover oportunidades de participación creando espacios incluyentes.
Der Hauptsitz im Stadtteil La CandelariaSede en el barrio La Candelaria
Schließlich mieten wir Räumlichkeiten in der Calle 9, im beliebten Altstadtviertel La Candelaria, an.
Wir laden interessierte Familien ein und haben bald zwei Gruppen von Teilnehmenden, mit denen wir in verschiedenen Workshops zu Teilhabe und der Erweiterung lebenspraktischer Kompetenzen arbeiten.
Der Dorfcharakter des Viertels wirkt sich besonders positiv auf unsere Arbeit aus. Die Fundación wird schnell bekannt, Teilnehmende erleben Interaktionen auf Augenhöhe und nehmen am sozialen Leben teil.
Im Folgejahr entsteht als Erweiterung und öffentlicher Ort der Begegnung auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein inklusiver Stadtteilgarten.
El ambiente de pueblo que tiene La Candelaria tuvo un efecto especialmente positivo en nuestro trabajo. La Fundación se dio a conocer rápidamente, los participantes interactuaron con la vecindad y participaron en actividades y eventos del barrio.
El año siguiente, se construyó un jardín vecinal, inclusivo al otro lado de la calle, como extensión y lugar de encuentro público.
Stadtteil- und Gemeinschaftsgarten Huertolaria 2016-2018Jardín comunitario Huertolaria 2016-2018
Dieses solidarische Projekt bietet Raum für verschiedenste Aktivitäten wie Workshops für Kinder und Jugendliche, Tage der offenen Tür, eine Umwelt-Woche, sowie die Vernetzung zwischen unterschiedlichen Urban-Gardening-Projekten.
Este proyecto solidario ofreció un espacio con un amplio abanico de actividades, como talleres para niños, niñas y jóvenes, jornadas de puertas abiertas, una semana medioambiental y la creación de redes entre diferentes proyectos de huertos urbanos.
Dokumentation “El vuelo de las Mariposas” 2017Documental El vuelo de las mariposas, 2017
Der Film beleuchtet die verschiedenen Arbeitsbereiche mit viel Feingefühl und Zuschauende gewinnen einen Eindruck von Frieses Arbeit für Inklusion, Wertschätzung und Teilhabe. Wir sind stolz, dankbar und beeindruckt von Colines Arbeit und ihrem einfühlenden, sensiblen Umgang mit den Menschen, die in dieser gelungenen Dokumentation im Vordergrund stehen.
Con gran sensibilidad, la película pone de relieve las diferentes áreas de trabajo, y así el público se puede hacer una idea de la labor de FRIESE en pro de la inclusión, la apreciación y la participación. Agradecemos y admiramos la obra que dejó Coline y su enfoque empático y sensible hacia las personas que están en primer plano en este exitoso documental.
Institutionelles Video der Fundación Friese: Inklusion auf dem ArbeitsmarktVídeo institucional de la Fundación FRIESE: Inclusión en el mercado laboral
Der Betrag vermittelt einen Einblick in die pädagogische Arbeit sowie unsere Haltung und Wertvorstellung im Umgang mit Mensch und Gesellschaft.
Der Umzug von der Stadt aufs Land 2018El paso de la ciudad al campo 2018
In dieser Zeit entstanden Kooperationen zu verschiedenen Betrieben in der Umgebung, die den Teilnehmenden des Projekts praktische Erfahrungen im Arbeitsleben ermöglichten.
2018 verabschiedeten wir uns dann aus der Stadt und zogen in unsere nun eignen Hauptsitz nach Choachi, Cundinamarca. Vor Ort arbeiten wir nun mit Teilnehmer:innen und Familien aus dem Ort sowie dem Umland.
Durante este tiempo, se establecieron vínculos de cooperación con varias empresas de la zona, lo que les permitió a las participantes del proyecto adquirir experiencia práctica en la vida laboral.
En 2018, dejamos la ciudad y nos trasladamos a nuestra propia sede en Choachí, Cundinamarca.
Ahora trabajamos con participantes y familias del municipio y sus alrededores.
Neuausrichtung in Choachi ab 2019Adaptación: Choachí a partir de 2019
Wir erfahren von Wünschen und fehlenden Angeboten, sodass schnell ein neuer Fahrplan für unsere Arbeit auf dem Land entsteht.
Im neuen Friese Team teilen sich vier bis fünf Personen die verschiedenen Arbeitsbereiche, mehr dazu findest du unter Projekte.
Conocemos los deseos y las necesidades de las participantes, de modo que surge rápidamente una estrategia adaptada para nuestro trabajo en el campo.
En el equipo de FRIESE, entre cuatro y cinco personas se reparten las diferentes áreas de trabajo. Puedes encontrar más información en proyectos.